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Fachartikel: BetriebswirtschaftWerbung
-Betriebswirtschaft- Ernährungswirtschaft ist 2012 investitions- und expansionsbereitBonn [ AFC Consulting ] 27.03.2012 Die deutsche Ernährungsindustrie ist trotz der Finanz- und
Schuldenkrise durchaus optimistisch für 2012. Zwar kann die Branche kaum mit
Verbesserungen ihrer zum Teil schwierigen Ertragslage rechnen, doch vor dem
Hintergrund einer voraussichtlich stabilen Inlandsnachfrage und weiterer
Zuwächse im Exportgeschäft sind die hiesigen Nahrungsmittelhersteller
expansions- und investitionsbereit, wie Dr. Otto A. Strecker, Vorstandsmitglied
der AFC Consulting Group in Bonn, anlässlich des diesjährigen Unternehmertags
Lebensmittel des Handelsverbandes Deutschland (HDE) und der Bundesvereinigung
der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) am 19. und 20. März 2012 in Köln
feststellt. Der Unternehmertag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Werte
schaffen“. Dr. Strecker stützt sich bei seiner Einschätzung auf die
Aussagen der Geschäftsführer oder Inhaber von rund 150 repräsentativ
ausgewählten Unternehmen der Top 1000 in der deutschen Ernährungsindustrie, die
von dem auf die Agrar- und Ernährungswirtschaft spezialisierten
Beratungsunternehmen alljährlich zu ihren Investitionsplänen befragt werden. Im Blickfeld der Investoren
Aufgrund ihrer vergleichsweise stabilen
Wachstums-perspektiven, insbesondere im Ausland, sieht der AFC-Vorstand die
deutsche Ernährungsindustrie auch zunehmend im Fokus des Interesses von Finanzinvestoren.
Wie die Beratungsexperten der AFC in ihrem soeben erschienen neuen Fachbuch
„Werte schaffen für die Food Value Chain“ erläutern, bietet der anstehende
Konsolidierungsbedarf in der Ernährungsbranche gute Möglichkeiten für
finanzkräftige Investoren, sich im Rahmen von „buy and build“-Strategien
weitere Betriebe zuzulegen. Dabei kann es in bestimmten Marktsegmenten
gelingen, auch durch kleinere Akquisitionen in diesem Bereich zu den Top-Playern
der Teilbranche vorzustoßen. Allein aus der führenden Marktposition könne so
ein Firmenwert entstehen, der sich beim Weiterverkauf der
Unternehmensbeteiligung entsprechend auszahle, verdeutlichen die AFC-Autoren. Da der Lebensmittelsektor zudem Raum für erhebliche
organische Wachstumsphantasien bietet, nicht zuletzt weil viele deutsche
Hersteller von Nahrungsmitteln gelernt haben, sich in fremden Märkten zu
behaupten und sich dort zum Teil ausgezeichnete Verdienstmöglichkeiten zu
erschließen, dürften Investoren die Branche nach Einschätzung der AFC in
Zukunft immer öfter als einen Investitionsschwerpunkt entdecken. Auch aus den
eigenen Reihen der Ernährungswirtschaft sehen die Experten zukünftig das
Interesse an Übernahmen und Akquisitionen steigen. Dies wird auch bei der Frage nach der Investitionsbereitschaft
der Branche deutlich: Nach den Ergebnissen der AFC-Studie planen 40 Prozent der
befragten Unter-nehmen, in den kommenden 24 Monaten Übernahme- oder Erweiterungsinvestitionen
durchzuführen. Speziell größere und große Firmen sind demnach sehr investitionsfreudig.
So äußern von den Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern 67 Prozent eine große
Bereitschaft zu derartigen Investitionen. Mittelgroße Firmen mit einer Mitarbeiterzahl
zwischen 250 und 500 wollen immerhin zu 44 Prozent entsprechend Geld in die
Hand nehmen. Im Vergleich dazu erscheinen die kleineren Betriebe mit bis zu 100
Mitarbeitern mit einer Zustimmung von 29 Prozent zu Investitionen zwar eher
reserviert, doch auch sie sind bemüht, ihren Betrieb nicht nur zu erhalten
sondern auch organisch zu wachsen. Insgesamt sind laut der AFC-Studie in diesem
Jahr besonders viele Investitionen in Übernahmen in der Nahrungsmittelbranche
zu erwarten. Expertise vonnöten
Damit solche Aktionen letztlich zum Erfolg führen, ist nach
den Erfahrungen der AFC-Berater eine Vielzahl wichtiger branchenspezifischer
Herausforderungen zu beachten. „Wirtschaftsprüfer und Juristen alleine können
die spezifischen Chancen und Risiken solcher Transaktionen längst nicht mehr
allein auf der Basis von Finanzkennziffern und vorhandener Vertragswerke
bewerten“, weiß Dr. Strecker. Meist sei es aufgrund des komplexen Geflechts
innerhalb der Food Value Chain, der Abhängigkeit von Rohstoffmärkten sowie
sensibler Erfolgsfaktoren wie Lebensmittelsicherheit und Qualitätsmanagement
für den Investor erforderlich, sich des Rates von Branchenexperten zu
vergewissern. „Wer in der Ernährungswirtschaft Werte schaffen, langfristig
sichern und mehren will, muss den Anbahnungsprozess bei Übernahmen und
Akquisitionen heute mit wesentlich größerer Professionalität betreiben als noch
vor zwanzig Jahren“, so der AFC-Vorstand. Auch zur Initiierung bzw. Absicherung von Investitionen wird
die Sachkunde der AFC-Experten immer öfter in entsprechende Projekte
eingebunden. Dabei stehen sie nicht nur interessierten Unternehmen zur Seite,
sondern auch Kommunen, Behörden oder anderen Organisationen. So unterstützt die
AFC auch Bundesländer erfolgreich bei ihren Bemühungen um die Ansiedlung von
Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft, und zwar sowohl beratend als
auch operativ. Das neue AFC-Fachbuch „Werte schaffen für die Food Value
Chain“ mit Beiträgen unter anderem zu Investitionen, Mergers &
Acquisitions, Risiko- und Krisenmanagement sowie Nachhaltigkeit in der
Ernährungswirtschaft ist erhältlich bei: AFC
Consulting Group Telefon: +49 (0)228 - 98 57 9-0
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