Infodienst Ernährung

19. Mai 2013

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Gesundheit

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Comeback der Geschlechtskrankheiten

Antibiotikaresistenzen und gesellschaftliche Tabuisierung als Gegner effektiver Therapien

[04-05-2013] - Weltweit werden pro Jahr etwa 340 Millionen neue Fälle von Sexuell übertragbaren Krankheiten erworben, betroffen sind vor allem Männer und Frauen zwischen 15 und 49 Jahren. Während die Übersexualisierung der Gesellschaft im Alltag fortschreitet, nimmt gleichzeitig auch die Tabuisierung der Geschlechtskrankheiten zu. Präventionskampagnen – ähnlich der AIDS-Aufklärung seit 1987 – sind aufwändig, da es viele unterschiedliche Erreger gibt. Ein neues Problem stellen nun steigende Antibiotikaresistenzen dar, die bei den bakteriell ausgelösten Krankheiten beobachtet werden. [mehr]


Alltagslärm beeinflusst die Herzratenvariabilität

[04-05-2013] - Lärmbelastung, z.B. durch Straßenverkehr, kann sich negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Ein möglicher Wirkmechanismus wurde bisher kaum in epidemiologischen Studien untersucht. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München konnten nun zeigen, dass auch Geräusche des alltäglichen Lebens die Herzratenvariabilität beeinflussen, also die Fähigkeit des Herzens, seine Schlagfrequenz an akute Ereignisse anzupassen. Die Ergebnisse wurden im renommierten Fachjournal ‚Environmental Health Perspectives‘ veröffentlicht. [mehr]


Mehr Kopfschmerzen bei Städtern als auf dem Land

Langzeiterhebung zeigt, Kopfschmerzen nehmen in Deutschland tendenziell nicht zu

[04-05-2013] - Kopf- und Gesichtsschmerzen stellen in Deutschland ein gravierendes Gesundheitsproblem dar. 54 Millionen Deutsche geben Kopfschmerzen als Gesundheitsproblem im Laufe ihres Lebens an. Hochrechnungen gehen in Deutschland täglich von 17.000 Krankheitsfehltagendurch Kopfschmerzen aus. Das führte im Jahr 2005 zu indirekten Kosten von 2,3 Milliarden Euro. In Deutschland werden pro Jahr Schmerzmedikamente in über drei Milliarden Einzeldosierungen eingenommen, davon circa 85 Prozent aufgrund von Kopfschmerzen. [mehr]


Gewichtsabnahme durch Diabetes-Medikamente?

Es kommt auf die Wirkung im Gehirn an

[04-05-2013] - Bisher war unklar, warum die Einnahme bestimmter Diabetes-Medikamente bei manchen Patienten zu vermindertem Hungergefühl und zu Gewichtsverlust führt, bei anderen aber nicht. Eine aktuell im Fachmagazin "Diabetes Care" veröffentlichte Leipziger Studie konnte zeigen, dass der gewichtssenkende Effekt der so genannten GLP-1-Analoga dann eintritt, wenn eine bestimmte Region im Gehirn, der Hypothalamus, besonders stark mit anderen Gehirnregionen interagiert. [mehr]


Erhöhte Sterblichkeit bei Vitamin-D-Mangel

[04-05-2013] - Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Epidemiologischen Krebsregister des Saarlandes untersuchten in einer großen Studie den Zusammenhang zwischen einem Mangel an Vitamin D und der Sterblichkeitsrate. Studienteilnehmer mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel starben häufiger an Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und an Krebs, auch ihre Gesamtsterblichkeit war erhöht. Das Ergebnis unterstreicht, dass die Wirksamkeit einer vorbeugenden Einnahme von Vitamin-D-Präparaten sorgfältig geprüft werden sollte. [mehr]


Krankheitsverursacher: Antibiotika-Therapie

[04-05-2013] - Die Entstehung Antibiotika-resistenter Keime kann durch herkömmliche Antibiotika-Therapien beschleunigt werden. Zu diesem Ergebnis kommen Kieler und englische Wissenschaftler in einer Ende April veröffentlichten Studie. [mehr]


Entfernung der Gaumenmandeln im Kindesalter

Operationen sind nicht immer notwendig

[25-04-2013] - Jährlich werden in Deutschland etwa 26. 000 Mandel-Operationen an Kindern im Alter bis zu 14 Jahren durchgeführt. Es ist somit einer der häufigsten Eingriffe in dieser Altersklasse. Ob eine Operation immer notwendig und ob dann eine vollständige Entfernung oder nur eine Verkleinerung der Gaumenmandeln erforderlich ist, muss der behandelnde HNO-Arzt individuell entscheiden. Denn insbesondere bei einer Komplettentfernung drohen Komplikationen wie Nachblutungen, die auch lebensbedrohlich sein können. [mehr]


Bandscheibenvorfall – neue Therapien in Aussicht

[25-04-2013] - Weniger Schmerz, mehr Beweglichkeit und eine nachhaltige Verbesserung - das sind die Ziele der neuen Therapie, die am Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut der Universität Tübingen (NMI) zusammen mit verschiedenen Forschungspartnern entwickelt wird.  Die neue Behandlung von Bandscheibenschäden setzt auf die Kombination von Zellen und intelligenten Biomaterialien. [mehr]


Erbrechen, Durchfall und Kälteschmerz nach Fischverzehr

Erster Ausbruch von Ciguatoxin-Vergiftungen nach Fischgenuss in Deutschland analytisch aufgeklärt

[25-04-2013] - Es beginnt in der Regel mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Bei den meisten Betroffenen kommen etwas später äußerst unangenehme Missempfindungen wie Brennen, Kribbeln und Schmerzen beim Kontakt mit Kälte hinzu, die wochen- oder sogar monatelang andauern können. Treten derartige Symptome nach dem Genuss einer Fischmahlzeit auf, dann liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Ciguatera vor, eine Vergiftung mit Ciguatoxinen. [mehr]


Kalzium als Entzündungsreiz

[25-04-2013] - Wissenschaftler der Universität Leipzig haben entdeckt, dass Kalzium Entzündungen antreibt. Ihre Fachveröffentlichung in "nature communications" beschreibt den auslösenden Reiz durch frei lösliche Kalzium-Ionen und den molekularen Weg über spezielle Rezeptoren. Die Arbeit hat Auswirkungen auf mehrere medizinische Fachgebiete und eröffnet neue pharmakologische Ansätze. [mehr]


Neue Studie: Herzkrankheit und Depressionen gibt es oft im Doppelpack

[25-04-2013] - Herzkrankheiten haben sehr viel mit dem Auftreten depressiver Symptome zu tun. Die Depressionshäufigkeit steigt von Menschen ohne Herz-Kreislauf-Symptome, aber mit Risikofaktoren,  über Menschen mit bereits aufgetretenen (manifesten) Herz-Kreislauf-Krankheiten hin zu Patienten mit manifester Herzschwäche (Herzinsuffizienz, HI) stetig an. [mehr]


„Elektronische Nase“ erschnüffelt Herzkrankheiten

[25-04-2013] - Eine Analyse der Ausatemluft mittels „elektronischer Nase“ ermöglicht es, Menschen mit Herzerkrankungen von Gesunden zu unterscheiden. Innerhalb der Gruppe der Erkrankten lässt sich mit dieser Methode zum Beispiel der Schweregrad der Herzmuskelerkrankung abschätzen. [mehr]


Bei entzündlichen Darmerkrankungen ist Schleimhaut wichtiges Therapieziel

Entzündliche Darmerkrankungen besser erforschen und behandeln

[11-04-2013] - Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) lässt sich die entzündete Schleimhaut durch Medikamente behandeln. Am besten wirkt die Therapie, wenn der Arzt sie genau dem jeweiligen Zustand der Schleimhaut anpasst, so die aktuelle Studienlage. Dafür muss er den Darm bei einer Darmspiegelung endoskopisch untersuchen. Um weitere Fortschritte in der Behandlung von Menschen mit CED zu erreichen, müssten die komplexen Entzündungsvorgänge noch besser verstanden sein. [mehr]


Herzschwäche-Studie: Viel Wissen über Symptome, wenig Bewusstsein für Gefährlichkeit

[11-04-2013] - Die Mehrheit der Befragten weiß zwar über die wichtigsten Symptome von Herzschwäche und Möglichkeiten der Vorbeugung Bescheid, nur wenige sind sich aber bewusst, dass es sich dabei um eine sehr schwere Erkrankung mit einer vielen Krebsformen vergleichbaren Mortalität handelt. Das zeigt die bisher größte deutschlandweite Untersuchung zum Wissen und Bewusstsein über Herzinsuffizienz. [mehr]


Traumatische Belastungen lassen Blutdruck steigen

[11-04-2013] - Unter Bluthochdruck-Patienten  finden sich mehr Menschen mit der Diagnose "Posttraumatische Belastungsstörung" als in der Allgemeinbevölkerung, zeigt eine neue Studie des Universitätsklinikums Ulm. [mehr]


Dem Mangel an Vitamin B12 und Folat auf der Spur

[11-04-2013] - Vitamine sind für uns von essentieller Bedeutung. Ein Mangel kann ernste Folgen mit sich bringen: Bei älteren Menschen steigt etwa das Risiko, an Demenz zu erkranken, wenn sie nicht genug Vitamin B12 zu sich nehmen. Bei Schwangeren kann ein Zuwenig an Folsäure, die auch zu den B-Vitaminen zählt und als Folat im Körper ihre Wirkung entfaltet, zu Komplikationen führen. Welche Rolle diese B-Vitamine in unserem Körper spielen, untersuchen Wissenschaftler der Saar-Uniklinik um Professorin Rima Obeid und Susanne Kirsch-Dahmen vom Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin. Zusammen mit anderen Forschern diskutieren sie auf einem Symposium am 12. April in Homburg über deren Bedeutung. [mehr]


Endlich wieder besser hören

[11-04-2013] - Rund 17 Millionen Menschen hierzulande sind schwerhörig. Bei vielen ist die Erkrankung so stark ausgeprägt, dass eine normale Hörhilfe nicht mehr ausreicht. Künftig soll ein ambulant implantierbares Gerät das Hörvermögen der Patienten verbessern. [mehr]


Rheuma schädigt Blutgefäße

Herzinfarkt und Schlaganfall bei Rheumapatienten häufiger

[11-04-2013] - Die etwa 800 000 Menschen mit entzündlichem Rheuma in Deutschland sind nicht nur von Schmerzen und Schäden ihrer Gelenke bedroht. Neue Studien zeigen, dass auch ihr Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich erhöht ist. Eine frühzeitige Behandlung des Rheumas könnte Betroffene auch vor den Gefäßschäden und ihren tödlichen Folgen schützen. [mehr]


Nuss- und ölbetonte Mittelmeerkost schützt Herz und Hirn

Erste kontrollierte Ernährungsintervention mit fettbetonter Mittelmeerkost deklassiert fettarme Ernährung à la DGE

[18-03-2013] - Ulrike GonderEine spanische Arbeitsgruppe konnte anhand einer kontrollierten Ernährungsstudie erstmals zeigen, dass Menschen mit einem hohen Herz-Kreislauf-Risiko von einer gesunden Mittelmeerkost profitieren. Dazu gehörten neben fettem Fisch, Fleisch, Gemüse, Obst und Wein auch eine Extraportion Nüsse oder  Olivenöl. Eine dritte Gruppe wurde angehalten, sich fettarm zu ernähren, so wie es auch die DGE empfiehlt. Die beiden Gruppen mit höherem Fettverzehr  wiesen ein um rund 30 Prozent vermindertes relatives Risiko für Herzinfarkte,  Schlaganfälle und kardiovaskuläre Todesfälle auf, wobei vor allem das Schlaganfallrisiko sank. [mehr]


Vitamin B1-Vorstufe schützt die Blutgefäße von Rauchern

[18-03-2013] - Eine Vorstufe vom Vitamin B1, das Benfotiamin, schirmt offensichtlich kurzfristig die Blutgefäße von Rauchern vor den schädlichen Einflüssen des Zigarettenkonsums ab. Das wiesen Wissenschaftler um Dr. Alin Stirban vom Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, in einer aktuellen klinischen Studie nach. Für die Wissenschaftler liefern die Erkenntnisse wertvolle Informationen über den bisher vor allem bei Diabetikern angewendeten Wirkstoff. [mehr]


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