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Herz & Kreislauf



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Selbst Diabetiker wissen wenig über ihr Infarktrisiko

[25-04-2010] - LIGA / DHD-Studie offenbart: Die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen hat große Lücken beim Thema Herzinfarkt. Von Diabetikern werden Symptome und Risikofaktoren noch mehr unterschätzt. [mehr]

Langzeitstudie bestätigt: Schokolade kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken

[25-04-2010] - Der tägliche Verzehr von einem kleinen Stück Schokolade kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken, insbesondere für Schlaganfall. Dabei ist der Effekt zum Teil auf eine blutdrucksenkende Wirkung der Schokolade zurückzuführen. Zu diesem Ergebnis kam ein Forscherteam vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE). [mehr]

Überraschung für Schlaganfall-Forscher

Schlaganfälle verlaufen harmloser, wenn im Blut bestimmte Immunzellen fehlen. Diesen bislang unbekannten Mechanismus präsentieren Forscher von der Universität Würzburg im Fachjournal "Blood".

[12-03-2010] - Alle zwei Minuten erleidet in Deutschland ein Mensch einen Schlaganfall. Die Ursache ist meistens eine Verstopfung der Blutgefäße, die das Gehirn versorgen. Wer einen Schlaganfall überlebt, kann schwere Behinderungen davontragen, Sprachstörungen oder Lähmungen etwa. Grund: Das Gehirn ist geschädigt, weil es zu lange zu schlecht mit Blut versorgt war. [mehr]

Erste Humanstudie belegt: Je mehr Resveratrol, desto gesündere Gefäße

[12-03-2010] - Nach mehreren tausend vielversprechenden Versuchen an unterschiedlichen Labortieren hat die Hauptsubstanz der Rotweinmedizin, das Resveratrol, jetzt auch erstmals bei einer Studie an Menschen seine Wirksamkeit unter Beweis gestellt. Gemessen wurde der Blutfluss durch die Armarterie von Männern und Frauen mit Übergewicht und unbehandeltem Bluthochdruck [mehr]

Gewichtsabnahme hilft bei der Reparatur geschädigter Blutgefäße

Neue Erkenntnisse zur Funktion von Endothel-Vorläuferzellen

[10-02-2010] - Übergewicht stört natürliche Reparaturvorgänge in den Blutgefäßen des Herz-Kreislauf-Systems. Eine Gewichtsabnahme kann dies wieder rückgängig machen. Das zeigt ein von der Deutschen Stiftung für Herzforschung - in Verbindung mit der Deutschen Herzstiftung - gefördertes Forschungsprojekt Göttinger Wissenschaftler. Es ist eines von derzeit 24 durch die Stiftung unterstützten Forschungsprojekten. [mehr]

Herzinfarkt und Schlaganfall effektiver therapieren

Würzburger Forscher klären Mechanismus bei der Blutgerinnung auf

[12-01-2010] - Das Fehlen eines Schlüsselproteins für die Blutgerinnung, der Phospholipase D1, schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall ohne den lebenswichtigen Prozess selbst zu beeinflussen. Das fanden Würzburger Wissenschaftler um Prof. Dr. Bernhard Nieswandt vom Rudolf-Virchow-Zentrum der Universität Würzburg heraus. Damit könnte das Protein zukünftig eine wichtige Rolle bei der Therapie einnehmen, denn die meisten bisher verfügbaren Medikamente erhöhen die Gefahr unkontrollierter Blutungen und erschweren deshalb die Therapie. [mehr]

Eisentherapie kann vielen Herzkranken helfen

Tests zeigen bessere Leistungsfähigkeit und höheres Wohlbefinden

[09-12-2009] - Forscher der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben entdeckt, dass intravenös verabreichte Eisenpräparate die Lebensqualität vieler Herzkranker deutlich verbessern können. Das Team um Prof. Stefan Anker von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie am Campus Virchow-Klinikum leitete die weltweit erste große Studie zur Wirkung einer Eisentherapie bei Patienten mit Herzschwäche durch. Über seine Ergebnisse berichtet er in der aktuellen Ausgabe des New England Journal of Medicine. [mehr]

Warum "dickes" Blut vor Herzinfarkt schützen kann

Heidelberger Wissenschaftler erklären klinisches Paradox in "Circulation" / Untersuchung im Tiermodell: Ablagerungen in Blutgefäßen werden stabilisiert

[08-10-2009] - "Dickes" Blut kann zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen, aber auch davor schützen. Den Mechanismus für dieses klinische Paradox haben Wissenschaftler der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg erstmals im Tiermodell geklärt: Mäuse, die zu einer stärkeren Blutgerinnung neigen, haben zwar stärkere Ablagerungen (Plaque) in den Blutgefäßen, diese sind jedoch stabiler. Somit ist die Gefahr geringer, dass sich diese Plaques von der Gefäßwand ablösen und die Blutbahn verschließen. [mehr]

Richtlinie gefährdet Patienten nach akutem Herzinfarkt

Kardiologen kritisieren neue Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Therapie mit Clopidogrel

[18-09-2009] - Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 20.8.2009 eine Richtlinie zur Verordnung von Clopidogrel nach akutem koronarem Syndrom mit und ohne ST Hebungen vorgelegt. Während für Patienten ohne ST-Hebungen (instabiler Angina Pectoris und Nicht-ST-Hebungsinfarkt, NSTEMI) eine Therapiedauer von zwölf Monaten in Kombination mit ASS empfohlen wird, sieht der G-BA für Patienten mit Herzinfarkt und mit ST-Hebungen (STEMI) keine Indikation für die Verordnung von Clopidogrel vor. [mehr]

L-Arginin bessert Fitness der Blutgefäße

[17-08-2009] - Chinesische Wissenschaftler bestätigten in einer Analyse mehrerer Studien, dass der Eiweißbaustein L-Arginin bei Patienten mit gestörter Endothelfunktion Gefäßverengungen vorbeugen kann. [mehr]

Kann Ausdauersport das Herz zum Stolpern bringen

[13-07-2009] - Regelmäßig moderater Ausdauersport wie Joggen oder Radfahren gilt als allgemein gesundheitsförderlich. Für Menschen mit bestehenden Herzproblemen kann das anders sein. Der Mediziner Luis Mont vom Hospital Clinic in Barcelona berichtete auf einem Kongress in Berlin, dass in seinem Krankenhaus Marathonläufer, Radfahrer und andere Ausdauersportler auffällig häufig mit Herzrhythmusstörungen eingeliefert werden. [mehr]

Kardiologen fordern umfassende Behandlung bei Vorhofflimmern

Ergebnis der AFNET-EHRA-Konsensuskonferenz

[26-06-2009] - Vorhofflimmern ist eine fortschreitende und an Häufigkeit zunehmende Volkskrankheit. In Deutschland sind rund eine Million Menschen betroffen. Vorhofflimmern erhöht das Schlaganfallrisiko, beeinträchtigt die Lebensqualität und ist mit einem vorzeitigen Versterben assoziiert. Doch diese Folgen der Rhythmusstörung können durch die aktuell verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten einschließlich der modernen rhythmuserhaltenden Therapie nicht zuverlässig verhindert werden. [mehr]

Auch Sportmuffel können dem Herzinfarkt entgehen

[28-05-2009] - Mehr Bewegung und weniger Kalorien: Forscher am Universitätsklinikum Essen haben jetzt ergründet, warum diese einfache Formel den Körper vor Herzinfarkten schützen kann. [mehr]

Hilfe für kranke Kinderherzen

Wissenschaftler des HZI entdecken die Ursachen der rheumatischen Herzkrankheit.

[09-03-2009] - Weltweit erkranken etwa 15 Millionen Kinder jährlich an der rheumatischen Herzkrankheit; eine halbe Million stirbt daran. Am Anfang der Krankheitsgeschichte dieser Kinder steht eine einfache Halsinfektion mit Streptokokken - kugelförmigen Bakterien, die für ganz unterschiedliche Infekte verantwortlich sein können. Aber nur ganz bestimmte Streptokokken-Typen lösen eine ganze Kette von Reaktionen im Köper aus, die letztlich ...
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Enzym macht das Herz schwach

Genetische Ausschaltung schützt im Tierversuch vor chronischer Herzschwäche / Heidelberger Kardiologen veröffentlichen in "Proceedings of the National Academy of Sciences"

[18-02-2009] - Ein Enzym macht das Mäuseherz für die chronische Herzschwäche anfällig: Wird es ausgeschaltet, so bleibt das Herz trotz erhöhter Belastung leistungsfähig. Diesen Schlüsselmechanismus haben Kardiologen der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg zusammen mit Wissenschaftlern der University of Texas in Dallas und des Universitätsklinikums Göttingen im Mausmodell aufgeklärt und damit einen vielversprechenden Ansatz für die gezielte Vorbeugung der chronischen Herzschwäche entdeckt. [mehr]

Einfluss des Geschlechts des Patienten sowie des behandelnden Arztes auf die Therapie der chronischen Herzinsuffizienz

Eine aktuelle Studie der Klinik für Kardiologie des UKS kam zu überraschenden Ergebnissen

[18-02-2009] - Die Studie umfasste 1857 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz und 829 behandelnde Ärzte. Untersucht wurden die Begleiterkrankungen, die Symptomatik der Herzinsuffizienz und die Therapieentscheidungen der Ärzte: Einfluss des Geschlechts des Patienten sowie des behandelnden Arztes auf die leitliniengetreue Therapie der chronischen Herzinsuffizienz [mehr]

Behandlungsbedürftig - GBE-Heft zu Bluthochdruck erschienen

[06-01-2009] - „Hat ein Arzt bei Ihnen jemals Bluthochdruck/Hypertonie festgestellt?“. Diese Frage bejahten bei der jüngsten telefonischen Gesundheitsbefragung des Robert Koch-Instituts über 50 Prozent der Teilnehmer über 65 Jahre. Viele Betroffene wissen jedoch nichts von ihrem Bluthochdruck. Andere hingegen werden nicht oder nicht ausreichend behandelt, oder sie verweigern sich blutdrucksenkenden Änderungen des Lebensstils, obwohl zu hoher Blutdruck ein bedeutsamer Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt darstellt. [mehr]

Neuer "Stöpsel" im Herzohr soll Schlaganfälle verhindern

Deutschlandpremiere in der Asklepios Klinik Harburg

[23-12-2008] - Erstmals in Deutschland hat Prof. Dr. Jai-Wun Park (54), Chefarzt der Abteilung für Kardiologie in der Asklepios Klinik Harburg, einen neuen, sich selbst entfaltenden Drahtstöpsel per Katheter ins linke Herzohr eines Patienten eingepflanzt. Der 77-Jährige litt unter anfallsweise auftretendem Vorhofflimmern und war besonders gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden, da er die in solchen Fällen benötigten Medikamente zur Blutverdünnung nicht vertrug. [mehr]

Vorhofflimmern: Blutverdünnung meist unverzichtbar

Neue Broschüre der Herzstiftung zur Gerinnungshemmung

[18-12-2008] - Keine andere Herzrhythmusstörung ist so häufig wie das Vorhofflimmern: In Deutschland sind mehr als 800.000 Menschen davon betroffen. Und sehr viele von ihnen - vor allem ältere Patienten - leben mit der Gefahr, einen Schlaganfall zu erleiden. So sind mindestens 15 Prozent aller Schlaganfälle auf Vorhofflimmern zurückzuführen. [mehr]

Herzklappen aus Nabelschnurblut-Stammzellen

Körpereigener Herzklappen- und Gefäßersatz könnte Kindern mit angeborenen Defekten viele Operationen ersparen

[08-12-2008] - Ein signifikanter Anteil von Babys und Kleinkindern mit angeborenen Herzfehlern benötigt eine künstliche Herzklappe, eine Gefäßprothese oder Fremdmaterial zur Rekonstruktion der anatomischen Strukturen. Hierbei sind vor allem Kinder mit Fallotscher Tetralogie, Klappen- und Gefäßmissbildungen betroffen [mehr]

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