Übersicht Gesundheit
Psyche
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[22-06-2010] - Kaffee, Tee und Energy-Drinks: Weltweit konsumieren Menschen Koffein, um morgens wach zu werden oder abends fit zu bleiben. Wer sich vom Kaffeeautomaten durch den Tag begleiten lässt, gewöhnt sich schnell an die Effekte – und muss schon bei kurzem Entzug mit Müdigkeit, Kopfschmerzen und nachlassender Konzentration rechnen. Bei Menschen mit einer bestimmten Genvariante kann die Naturdroge Koffein sogar Angst auslösen.
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Schräg liegen kann Hinweis auf Demenz sein
[10-03-2010] - Wissenschaftler der Universität Leipzig und der Universität Würzburg machten unlängst eine spannende, skurril anmutende Entdeckung: Je schiefer sich ein Patient in sein Bett legt, desto schwerer könnte der Grad seiner kognitiven Beeinträchtigung sein. Wenn eine Schräglage beim Patienten festgestellt wird, kann eine Demenz oder ein Vorstadium der Demenz vorliegen; das berichtet eine Publikation im "British Medical Journal."
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Experten raten zu Screening
[12-01-2010] - Etwa ein Viertel aller Patienten mit Typ 2 Diabetes und einer von fünf Patienten an Kliniken mit koronarer Herzkrankheit leiden unter Depressionen. "Dadurch wird die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt bis hin zu einer erhöhten Sterblichkeit dieser Patienten", erklärte Prof. Dr. Stephan Herpertz vom Universitätsklinikum Bochum Anfang Januar auf dem 34. Interdisziplinären Forum "Fortschritt und Fortbildung in der Medizin" der Bundesärztekammer in Berlin.
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[09-12-2009] - Das Vorurteil, Testosteron bewirke beim Menschen aggressives, selbstbezogenes und riskantes Verhalten, wird durch neue Experimente widerlegt. Die Studie der Universitäten Zürich und Royal Holloway London beweist an über 120 Versuchspersonen: Das Sexualhormon mit dem schlechten Ruf kann faires Verhalten fördern, wenn dies dazu dient, den eigenen Status zu sichern.
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Spezielle Krankheitscharakteristika und die genetische Ausprägung eines Patienten erlauben eine Voraussage über die Wirkung von Antidepressiva
[18-09-2009] - Nach wie vor ist ungeklärt, warum Medikamente bei cirka 30 Prozent der Patienten mit Depression nicht ausreichend wirken. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München haben dieses Phänomen jetzt durch Analyse genetischer und klinischer Parameter untersucht.
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Venlafaxin und Duloxetin lindern Beschwerden besser als ein Scheinmedikament
[08-09-2009] - Ob Patientinnen und Patienten mit Depressionen von Medikamenten aus der Wirkstoffklasse der selektiven Serotonin-und Noradrenalin- Wiederaufnahmehemmer (SNRI) profitieren, hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) untersucht. In Deutschland sind bisher zwei dieser Wirkstoffe als Antidepressiva zugelassen
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Warnzeichen erkennen - Richtig darauf reagieren
[13-07-2009] - In Deutschland leiden Schätzungen zufolge etwa 3,7 Millionen Menschen unter Untergewicht. Davon sind 100.000 an Magersucht und 600.000 an Ess-Brech-Sucht erkrankt. Aktuelle Zahlen der Techniker Krankenkasse (TK) belegen, dass Ess-Störungen keine Domäne des weiblichen Geschlechts sind. Auch Männer erkranken immer öfter an der vermeintlichen Frauenkrankheit. Mittlerweile ist jeder fünfte Betroffene ein Mann.
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Nutzen von Bupropion belegt / Nutzen von Reboxetin nicht belegt: Hersteller hält Studiendaten unter Verschluss
[17-06-2009] - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 10. Juni 2009 die vorläufigen Ergebnisse seiner Nutzenbewertung von bestimmten neueren Antidepressiva vorgelegt. In dem vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragten Projekt geht es darum, den Nutzen der drei Wirkstoffe Reboxetin, Mirtazapin und Bupropion XL bei erwachsenen Patientinnen und Patienten mit Depressionen zu bewerten.
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DGPPN federführend: Erstmals kombinierte Behandlungs- und Versorgungsleitlinie zur unipolaren Depression
[05-06-2009] - Depressionen zählen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation zu den häufigsten psychischen Leiden überhaupt. Hochrechnungen zufolge wird die Depression im Jahre 2030 in den industrialisierten Ländern auf Rang 1 der Krankheiten stehen, an denen Menschen leiden. Allein in Deutschland sind bereits heute schätzungsweise fünf Prozent der Bevölkerung, also etwa vier Millionen Menschen, betroffen.
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Die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) erlaubt Einblicke
[28-05-2009] - Patienten mit einer Panikstörung erleben ohne erkennbaren Auslöser wiederholt Zustände massiver Angst, die oft von Herzrasen, Atemnot und Übelkeit begleitet werden. Tatsächlich werden diese Sinneseindrücke durch Fehlleistungen des Gehirns ausgelöst. Wissenschaftler des Max- Planck-Instituts für Psychiatrie untersuchten nun mithilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) Hirnregionen, die an der Verarbeitung emotionaler Information beteiligt sind.
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Tübinger Wissenschaftler haben erstmals nachgewiesen, dass sich weit verteilte Nervennetze im Gehirn je nach Bedarf grundlegend umorganisieren.
[09-03-2009] - Wissenschaftler
vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen konnten durch
experimentelle Reizung von Nervenzellen im Hippocampus erstmals zeigen, dass
sich die Aktivität großer Hirnareale langfristig verändern lässt.
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[22-01-2009] - Nehmen
ältere Patienten Antipsychotika ein, so erhöht sich ihr Risiko, einen
Schlaganfall zu erleiden. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft
anlässlich einer aktuellen britischen Studie hin. Antipsychotika wirken unter
anderem dämpfend auf Erregungszustände, aggressives Verhalten und
Sinnestäuschungen. Den Studienergebnissen zufolge ist der Einsatz bei Menschen
mit Demenzerkrankungen besonders riskant.
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[21-01-2009] - Menschen,
die unter Panikattacken und Platzangst (Agoraphobie) leiden, können mit einer
speziellen Psychotherapie in relativ kurzer Zeit von ihrem Leiden befreit
werden. Das belegt eine deutschlandweite Studie, die in diesen Tagen
abgeschlossen wird. An dem Projekt war auch das Institut für Psychologie der
Universität Greifswald beteiligt. Hier wurden 47 der insgesamt 360
Studienteilnehmer behandelt.
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Vom Notfallprogramm zum Daueralarm
[23-12-2008] - Ohne die
spontanen Stressreaktionen unseres Körpers - schneller Herzschlag, erhöhte
Atmung, angespannte Muskeln, hochwaches Hirn - würden wir manche Gefahren viel
zu spät realisieren. Ein höchst nützlicher Mechanismus also. Unsere frühen
Ahnen reagierten darauf in aller Regel mit Muskelarbeit: Kampf oder Flucht.
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BMBF fördert deutsch-kanadisches Forschungsprojekt zu ethischen, soziokulturellen und neuropsychiatrischen Aspekten von Cognitive Enhancement
[08-12-2008] - Die
geistigen Fähigkeiten eines Menschen spielen in den modernen
Wissensgesellschaften eine immer größere Rolle. Vor diesem Hintergrund gewinnt
die Möglichkeit zunehmend an Interesse, die eigene geistige Leistungsfähigkeit
mithilfe von Psychopharmaka oder anderen Verfahren über das normale Maß hinaus
zu steigern.
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RWTH-Forscher ist an Studie über den Zusammenhang von Dopmanin und Ängstlichkeit beteiligt
[08-12-2008] - Angsthase
oder coole Socke: Wie ängstlich oder mutig ein Mensch ist, hängt unter anderem
von bestimmten Abläufen im Gehirn ab. Ein internationales Wissenschaftlerteam
konnte
erstmals zeigen, dass bei ängstlichen Menschen eine hohe Dopaminkonzentration
im Bereich der Amygdala vorliegt.
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