Lebensmittelsicherheit – eine globale Aufgabe: Internationale Fresenius-Konferenz im Februar
Gesetzgebung, Risikomanagement, Daten über den Lebensmittelverzehr: Expertentreffen vom 22. bis 23. Februar in Mainz
Dortmund, Mainz
[ Akademie Fresenius ]
12.01.2010
Die Herstellung, Verarbeitung, Distribution und Vorbereitung von Lebensmitteln sind Schlüsselfaktoren für eine sichere Ernährung. In einer globalisierten Welt ist die Lebensmittelsicherheit mehr denn je ein internationales Thema. Es gibt einen steigenden Bedarf an internationalen Forschungs- und Risikomanagement-Ansätzen, um global eine Versorgung mit sicheren Nahrungsmitteln zu gewährleisten. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) unterhält enge Arbeitskontakte mit Lebensmittelbehörden und Organisationen in verschiedenen Teilen der Welt. Am 7. Dezember 2009 haben die EFSA und die japanische Lebensmittelkommission (JFSC) eine Vereinbarung zum Ausbau der wissenschaftlichen Zusammenarbeit in den Bereichen der Datenerhebung und des Austauschs von Daten in Bezug auf Risikobewertungen unterzeichnet. Rechtliche Aspekte, Expositionsbewertung und sekundäre Standards – das sind die Hauptthemen der 8. Internationalen Fresenius-Konfernz „Food Safety and Dietary Risk Assessment“ vom 22. bis 23. Februar.
Die englischsprachige Konferenz richtet sich an Lebensmittelproduzenten und -händler, die agrochemische Industrie und die Spezialchemie sowie an Forschungsinstitute und Behörden. Mehr als 20 Experten dieser Gebiete werden über die jüngsten Entwicklungen und künftigen Trends berichten. Sie werden die neue EG-Verordnung 1107/2009 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln kommentieren und die Konferenzteilnehmer auf den neuesten Stand bezüglich des „OECD Harmonised MRL Calculator” bringen. Am Beispiel von Rückständen in Folgekulturen und Nikotinrückständen in Waldpilzen zeigen Wissenschaftler die Möglichkeiten und Grenzen der Risikobewertung auf. Die Konferenz informiert über den Fortschritt der europaweiten Datenbank über den Lebensmittelverzehr und über die Entwicklung der kumulativen Risikobewertung.
Referenten:
José Luis Alonso-Prados, Spanisches Institut für Landwirtschaft, Lebensmittelforschung und -technologie (INIA)
Arpad Ambrus, Ungarisches Amt für Lebensmittelsicherheit
Ursula Banasiak, Bundesinstitut für Risikobewertung
Alan R. Boobis, Imperial College London
Philip Brindle, BASF
Monika Bross, BASF
Cynthia Doucoure, U.S. Environmental Protection Agency
Stefan Fabiansson, Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit
Caroline Harris, Exponent
Karsten Hohgardt, Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Kieran Hyder, Syngenta
Ad Klaassen, Dutch Produce Association
Thomas Kuhl, Bundesinstitut für Risikobewertung
Jennifer Lantz, Bayer CropScience
Josef Luneburg-Wolthaus, REWE
Britta Michalski, Bundesinstitut für Risikobewertung
Bernadette Ossendorp, Niederländisches Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt (RIVM)
Dieter Schrenk, Universität Kaiserslautern
Kimberly Smith, Exponent
Jane Stewart, BASF
Jacob van Klaveren, RIKILT Institute of Food Safety
Jean-Luc Volatier, Französische Behörde für Lebensmittelsicherheit
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