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Nabenhauer Verpackungen präsentiert neue Amilen-Generation
Partner VF Verpackungen entwickelt Amilen-Generation weiter
Dietmannsried [Nabenhauer] 27-05-2008
Der Folienhersteller VF Verpackungen, Sulzberg im Allgäu,
und Vertragspartner der Verkaufsagentur Nabenhauer Verpackungen, Dietmannsried,
hat zwei neue Amilen-Folien zur Marktreife gebracht: die Amilen U-HT und die
Amilen CO-PA/PE.
Die Amilen CO-PA/PE ist eine coextrudierte Oberfolie, die
sich durch eine Besonderheit auszeichnet - sie verfügt über eine sehr hohe
Durchstoßfestigkeit im Vergleich mit Cast- oder Blasfolien.
Eine herkömmliche PA/PE-Oberfolie der Stärke 20/70 kann
somit durch eine Amilen CO-PA/PE 20/50 stärkereduziert ersetzt werden. Dies
ermöglicht dem Kunden, für sein Produkt eine in Optik und Haptik dünnere und
angenehmere Folie verwenden zu können, ohne dem Inhalt zu schaden. Die höhere
Transparenz, die diese neue Folie aufweist, entsteht durch die Stärkereduktion
und ein neues Herstellungsverfahren.
Zusätzlich hat die Amilen CO-PA/PE eine ausgesprochen gute
Planlage, d.h. das allgemein bekannte Problem bei ungereckten Oberfolien, sich
auf der Tiefziehmaschine seitlich einzurollen, ist deutlich minimiert. Dies
stellt bei der Fertigung auf Tiefziehmaschinen einen großen Vorteil dar.
Preislich ist die hochwertigere Amilen CO-PA/PE im direkten
Vergleich mit Standardfolien gleicher Stärke teurer. Im
Preis/Leistungs-Verhältnis der Amilen CO-PA/PE - eine bessere Transparenz und
Maschinengängigkeit sowie höhere Durchstoßfestigkeit – entspricht die Amilen
CO-PA/PE einer handelsüblichen PA/PE (20/70)-Folie.
Bei der Amilen U-HT handelt es sich um Verbundfolien auf
Polypropylen / Polyamid / Polyethylen- kurz: PP/PA/PE-Basis. Die neuen
Eigenschaften genügen den anspruchsvollen Anforderungen wie glasklarer
Transparenz, hervorragender mechanischer Festigkeit und verbesserter
Tiefzieheigenschaften gegenüber Standard-PA/PE-Verbunden. Sie können bei Bedarf
auch mit Peel für leichteres Öffnen oder künftig mit einer EVOH, d.h. einer
zusätzlichen Sauerstoff-Barriereschicht, ausgerüstet werden.
Mit dieser Neuentwicklung können beispielsweise 250 my
starke Folien durch die neue, Stärke reduzierte Amilen U-HT 210 (my) ersetzt
werden, wobei gleichzeitig die Sauerstoffdurchlässigkeitsbarriere verbessert
wird und vor allem die mechanische Festigkeit zunimmt. Die Polypropylen-Schicht
(PP) lässt die Folie nicht nur in besserem Glanz erscheinen, sondern sorgt auch
dafür, dass die Polyamid-Schicht (PA) bei der Lagerung der unverarbeiteten
Folie deutlich weniger Feuchtigkeit aufnimmt. Die unverarbeitete Folie ist
somit länger haltbar, weil die Sauerstoffbarriereschicht unversehrt bleibt.
Die verbesserte Durchstoßfestigkeit lässt wiederum eine
Reduzierung von Polyethylen (PE) zu. Außerdem ist das Polyamid (PA), das für
die Sauerstoffbarriere benötigt wird, durch die Einbettung zwischen PP und PE
wesentlich tiefziehfreudiger und fließfähiger. Dadurch wird nicht nur eine
bessere Lagenverteilung in den Ecken erreicht, sondern auch das kostenintensive
Polyamid (PA) reduziert.
Da diese Neukomposition der Folien zu einer Reduktion der
Gesamtfolienstärke führt, können sowohl Kosten bei der Produktion sowie auch
Folgekosten wie zum Beispiel für das Duale System eingespart werden.

 
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