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Rinder und Kälber 2005 schwerer geschlachtet

Schlachtgewicht der Schweine und Schafe wenig verändert

In Deutschland ging 2005 die Zahl der gewerblich geschlachteten Rinder in- und ausländischer Herkunft, einschließlich Hausschlachtungen, nach amtlichen Angaben um mehr als neun Prozent auf gut 3,35 Millionen Tiere zurück. Mit einem Minus von knapp acht Prozent auf rund 1,1 Millionen Tonnen sank die erschlachtete Fleischmenge nicht ganz so deutlich – eine Folge der spürbar höheren Schlachtgewichte. So brachten die im vergangenen Jahr angelieferten Rinder ein Durchschnittsgewicht von 328,7 Kilogramm auf die Waage, das waren 4,9 Kilogramm mehr als im Mittel 2004. Insbesondere im letzten Quartal 2005 waren die Tiere teils mehr als zehn Kilogramm schwerer als vor Jahresfrist.

Die Zahl der 2005 hierzulande gewerblich geschlachteten Kälber lag mit gut 350.000 um rund fünf Prozent unter der des Vorjahres. Die Schlachtmenge war jedoch mit 44.600 Tonnen nur um knapp zwei Prozent kleiner als 2004. Wie bei Schlachtrindern hatten die Erzeuger auch ihre Kälber erneut stärker ausgemästet: Im Mittel wogen die Tiere mit 125,4 Kilogramm 4,3 Kilogramm mehr als im vorhergegangenen Jahr.

Mit einem nahezu unveränderten Gewicht kamen 2005 die Schlachtschweine an den Haken; im Bundesdurchschnitt waren es 93,7 Kilogramm, 0,2 Kilogramm mehr als zuvor. Geschlachtet wurden 2005 rund 47,85 Millionen Schweine, ein Plus von gut vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit stand dem hiesigen Markt eine rekordgroße Menge von gut 4,46 Millionen Tonnen Schweinefleisch zur Verfügung.

Die durchschnittlichen Schlachtgewichte der Schafe blieben im Vorjahresvergleich mit 22,0 Kilogramm gleich. Gewerblich geschlachtet wurden hierzulande gut eine Million Schafe und Ziegen, ein Zuwachs von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Fleischmenge erhöhte sich um ebenfalls rund zehn Prozent auf 22.000 Tonnen. Einschließlich Zuschätzungen und Hausschlachtungen, die in diesem Sektor einen hohen Stellenwert haben, summierte sich die Fleischmenge auf gut 48.900 Tonnen.

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